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Wüste
trägt ihr grünes Gewand - 02.03.06 Über
weiten Teilen Namibias sind ergiebige Niederschläge
gefallen, so dass selbst Randgebiete der Wüste
mit saftigem Grün überzogen sind. Viele Riviere
(Trockenflüsse) führten Wasser und schnitten
manchem Touristen den Weg zur nächsten Unterkunft
ab. Die Stauseen des Landes - wichtig für die Trinkwasserversorgung
- sind zum Teil randvoll. |
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Geöffnete Schleusen beim Hardap Dam. |
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Beim Hardap
Damm im Süden Namibias, dem größten
Stausee des Landes mit dem Fischfluss als Zulauf, mussten
die Schleusen voll geöffnet werden, um die Stauwand
zu entlasten. 200 Häuser und Geschäfte im
Ort Mariental und mehr als 80 umliegende Farmen unterhalb
des Sees standen aufgrund der Wassermassen metertief
unter Wasser; der Schaden wird auf mehr als 60 Mio.
N$ geschätzt (etwa 8,5 Mio. Euro). Die Straße
- Hauptverkehrsader nach Südafrika - war zeitweise
nicht befahrbar. Etwa 400 km flussabwärts setzte
der Fischfluss den Campingplatz von Ai-Ais im Fischfluss
Canyon unter Wasser - trotz meterhoher Schutzwälle,
die nach der letzten Flut im Jahre 2000 dort errichtet
worden waren. |
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Viele Touristen erlebten aufgrund der reißenden Riviere aufregende Abenteuer. |
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Für
weniger Schaden, aber ebenso großartige Naturschauspiele
sorgte der Regen in anderen Landesteilen. Im Norden
haben sich in der riesigen Etosha Pfanne im Etosha National
Park Seen gebildet; im Nordwesten des Landes erreichte
das Ugab Rivier (Trockenfluss) den Atlantik. Dem laufenden
Swakop Rivier in der Landesmitte fehlten nur 20 km bis
zur Mündung bei Swakopmund. Die Fluten im Kuiseb
Rivier haben auf ihrem Weg aus dem Khomas Hochland durch
die Namib die Wüstenforschungs-Station Gobabeb
passiert und kamen kaum 4 km vor den Salzfeldern südlich
von Walvis Bay zum Stillstand. |
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Eine grüne
Wüste und einen See im Sandmeer erleben Namibier
und Touristen momentan in der Gegend um Sesriem im Südwesten
Namibias. Das Tsauchab Rivier, verantwortlich für
den Zufluss in das berühmte Sossusvlei, führte
am letzten Februar-Wochenende erstmals seit fünf
Jahren so viel Wasser, dass sich die ausgetrocknete
Lehmpfanne wieder mit Wasser füllte. |
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| Viele
Touristen erlebten aufgrund der reißenden
Riviere aufregende Abenteuer. Oftmals war der
Weg zur nächsten Unterkunft versperrt. So
hatte sich die Straße zwischen Maltahöhe
und Helmeringhausen in eine rutschige, unpassierbare
Schlammmasse verwandelt und der Zarispass zwischen
Maltahöhe und Sesriem wurde unbefahrbar.
Wer mit dem Stadtwagen unterwegs war, hatte auch
nach Abschwellen der Fluten Probleme, auf den
verspülten Schotterstraßen voranzukommen.
In der Regensaison (Oktober bis April) zahlt es
sich oft aus, einen etwas teureren Allradwagen
zu mieten - wegen der größeren Bodenfreiheit
kommt man ohne Probleme auch dort durch, wo der
Stadtwagen aufliegt. |
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Gute Regenfälle haben den Gondwana Namib Park in ein grünes Paradies verwandelt.
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Die vier
Wüstenparks der Gondwana Desert Collection haben
sich in grüne Paradiese verwandelt. Im Kalahari
Park fielen im Januar und Februar 350 mm (der Durchschnitt
liegt bei knapp 190 mm Regen pro Jahr), im Cañon
Park 180,5 mm (üblich sind 80 mm pro Jahr), im
Sperrgebiet Rand Park 163 mm (sonst etwa 80 mm pro Jahr)
und im Namib Park 185 (Schnittwert ca. 50 mm pro Jahr). |
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