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Gondwana
Konzept Philosophie |
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Getragen von drei Säulen
Die Unternehmensphilosophie der Gondwanas ist tief
verwurzelt in Natur und Gesellschaft des Landes.
Ganz Namibia, besonders jedoch der Süden, ist geprägt
von ökologisch hochempfindlichen Wüstenlandschaften.
Es fällt wenig Regen, die Menge schwankt stark von Jahr
zu Jahr, die Temperaturen sind hoch und dementsprechend auch
die Verdunstung. Das meiste Land ist nur karg bewachsen und
daher für Viehhaltung kaum geeignet. Dennoch suchten
Siedler seit Ende des 19. Jahrhunderts ihr Glück in der
Farmwirtschaft. |
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Mit
der Zeit haben allerdings viele Farmer in Form eines
Gastbetriebes ein zweites Standbein errichtet oder ganz
auf Tourismus umgestellt - vor allem nach der Unabhängigkeit
Namibias 1990, als die Zahl ausländischer Urlauber
stieg. Es zeigte sich nämlich, dass man - in geeigneten
Gebieten - mit Tourismus mehr Einnahmen erzielen konnte
als mit der Viehhaltung. Außerdem wurden die natürlichen
Ressourcen nachhaltiger genutzt und es entstanden mehr
Arbeitsplätze.
Genau das sind die drei Säulen, aus denen die Philosophie
Gondwanas besteht: Natur (Umwelt), Tourismus (Finanzen)
und Menschen (Soziales). Alle drei Säulen sind
nötig, um den Erfolg zu tragen. Ohne Natur keine
Touristen; ohne Touristen kein Naturschutz und keine
Arbeitsplätze; ohne Mitarbeiter und Unterstützung
der Gemeinschaften kein Gastbetrieb und keine Wildhege.
Bei der Gondwana Desert Collection ist jede Säule
im
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Gastbetreuer Nico Angula begrüßt seine Gäste
zum Sundowner inmitten der Natur.
Tourismus schafft Arbeitsplätze und trägt
zum Naturschutz bei. |
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| Vorstand
durch ein entsprechendes Komitee repräsentiert. |
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| Die Unternehmensphilosophie wird
seit Beginn konsequent umgesetzt - im Gondwana Cañon
Park, der im Jahre 1995 gegründet wurde, und in den drei
weiteren Parks, die im Dezember 2004 zur Gondwana Desert Collection
stießen: Gondwana Kalahari Park (100 km²), Gondwana
Sperrgebiet Rand Park (510 km²) und Gondwana Namib Park
(100 km²). |
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Umwelt
Beispiel Gondwana Cañon Park: Ab 1995 wurden am Fischfluss
Canyon Farmen aufgekauft, Viehwirtschaft eingestellt, innere
Zäune abgebaut und wildgerechte Wasserstellen eingerichtet,
damit das Wild wieder ungehindert umherziehen konnte und Wasser
fand. Tiere wie Kuhantilopen oder Giraffen, die einst dort
heimisch gewesen waren, wurden gekauft und ausgesetzt.
Mittlerweile umfasst der Park 1.120 km². Die Pflanzendecke
hat sich erholt, die Zahl der Tiere steigt. In regelmäßigen
Wildzählungen werden die Bestände erfasst und kontrolliert.
Für die Wildhege ist ein erfahrener Parkmanager verantwortlich.
Ähnliches gilt für die anderen Parks oder befindet
sich im Aufbau. Finanzen
Farmkauf, Wildprogramm und Naturschutz finanzieren sich durch
Einnahmen aus dem Tourismus. Alle Parks bieten Unterkünfte
für jeden Geldbeutel und Geschmack. Gäste können
an Wanderungen, Rundfahrten und anderen Aktivitäten teilnehmen.
Für den Gastbetrieb wird jedoch nur ein Bruchteil des
jeweiligen Parks genutzt; Wasser ist überall weit mehr
vorhanden als benötigt wird. Im Gondwana Cañon
Park werden zudem Küchenabfälle vom Selbstversorgungs-Zentrum
verwertet, einem kleinen Farmbetrieb auf einer Fläche
von nicht einmal 0,05 km², der die Unterkünfte mit
Frischprodukten versorgt - mit Obst, Gemüse, Fleisch,
Wurst, Eiern, Milch und Käse. Soziales
Unterkünfte, Aktivitäten (und Selbstversorgungs-Zentrum)
schaffen zugleich Arbeitsplätze und Aufstiegsmöglichkeiten
für die Menschen - alles andere als eine Selbstverständlichkeit
für Namibia, wo die Arbeitslosigkeit auf 30 bis 40 Prozent
geschätzt wird. Die Gondwana Desert Collection beschäftigt
heute auf gleicher Gesamtfläche 200 Menschen - statt
der paar Dutzend Viehhirten noch vor Jahren. Von ihrem Verdienst
können die Mitarbeiter nicht nur ihre Familie ernähren,
sondern auch ihre Kinder zur Schule schicken. Und sie haben
die Möglichkeit, sich im Rahmen eines umfangreichen Förderungsprogramms
weiter schulen und ausbilden zu lassen. Besonders gefördert
werden Frauen und durch die Folgen der Apartheid benachteiligte
Namibier; das Programm erstreckt sich bis in die Führungsebene
der Firma. Außerdem wird die Entwicklung umliegender
Gemeinschaften unterstützt, indem man sie in Tourismusprojekte
einbezieht. So ist in Aus ein Info-Zentrum für Touristen
entstanden, mit dem die Bewohner des Ortes zusätzliche
Einkünfte erwirtschaften können. |
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