Pressemitteilungen 2006Pressemitteilung 23.08.06
  Pressemitteilung der Gondwana Desert Collection 23.08.06
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  Steppenzebras zurück am Canyon
Besucher zweier Naturparks der Gondwana Desert Collection können sich über mehr Wild freuen. Im Juli hat Gondwana insgesamt 50 Steppenzebras und 24 Kuhantilopen erworben und in ihren Naturparks in der Kalahari und am Fischfluss Canyon frei gelassen. Die jährliche Wildzählung im Gondwana Cañon Park hat zudem ergeben, dass die Wildbestände weiterhin zunehmen.
 
 
Im Gondwana Kalahari Park nordöstlich von Mariental wurden
25 Steppenzebras ausgesetzt. Zwei Tiere starben leider am folgenden Tag an den Folgen erlittenen Stresses. Der Tiertransporter war auf dem Weg vom NamibRand Nature Reserve am Tsaris Pass an der Randstufe steckengeblieben. Obwohl sofort ein zweites Fahrzeug entsandt und die Zebras unverzüglich 'umgeladen' wurden, waren die Tiere insgesamt zwei Tage unterwegs. Der Rest der Herde hat sich nach Erkundung des Parks offenbar gut eingelebt. Nach der guten Regenzeit sind übrigens viele junge Gemsböcke, Springböcke, Strauße und Löffelhunde zu sehen.

Die Wildaussetzung im Gondwana Cañon Park verlief reibungslos. Alle 25 Steppenzebras trabten in gutem Zustand aus dem Transporter in die Freiheit. Jedes Tier wurde fotografiert; die Fotokartei dient als Grundlage für langfristige Beobachtung und Forschung. Wie
 
Ein Steppenzebra aus der Namib betritt den roten Sand der Kalahari.
Foto: Gondwana Kalahari Park
 
  die Fingerabdrücke des Menschen haben Zebras ein individuelles Streifenmuster, anhand dessen man sie eindeutig identifizieren kann. Eine Woche später kamen 24 Kuhantilopen an. Die Phase in der Boma nutzten Parkmanager Otto von Kaschke und seine Mitarbeiter, um Geschlecht und Alter der Tiere zu bestimmen: 16 Erwachsene und 7 Junge, 21 Weibchen und 2 Männchen. Ein Jungtier starb an der Verletzung durch ein Horn eines anderen Tieres. Einige der freigelassenen Tiere ästen bereits kurz darauf zusammen mit anderen, vor drei Jahren ausgesetzten Kuhantilopen.  
   
Kuhantilopen springen in die Freiheit. Foto: Gondwana Cañon Park
 
Das Wildprogramm Gondwanas hat zum Ziel, einstmals heimische Tierarten in den jeweiligen Gebieten wieder anzusiedeln. Es wird aus Einnahmen finanziert, die mit den Unterkünften und Aktivitäten in den vier Naturparks der Gondwana Desert Collection erwirtschaftet werden. Der Verlauf des Programms wird kontinuierlich vom Personal der Parks und in jährlichen Abständen durch Wildzählungen überprüft. Zugleich wird streng darauf geachtet, dass man innerhalb der Tragfähigkeit des Landes bleibt, die sich von Jahr zu Jahr mit den stark schwankenden Regenfällen ändert.  
Wildzählung am Canyon.
Foto: Gondwana Cañon Park
 
  Die Zählung im Gondwana Cañon Park fand Mitte August statt - diesmal gemeinsam mit Vertretern des benachbarten staatlichen Ai-Ais National Parks, des Ai-Ais Richtersveld Transfrontier Parks, der Gemeinschaft von Klein Karas und des privaten Canyon Nature Parks auf der Westseite des Canyons. Die Bestände an Gemsbock, Springbock, Kudu, Steinbock und Strauß haben gegenüber dem Vorjahr erneut zugenommen (siehe Grafik).  
   
Grafik: Jo Tagg
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  Dass im Park weniger Bergzebras beobachtet wurden, erklären die Experten mit den Wanderbewegungen der Tiere, mit denen sie die vorhandenen Weide- und Wasservorkommen optimal ausnutzen. Nach guten Regenfällen ziehen sie nach Westen in die Berge und Schluchten am Canyon, wo dann wieder viel Weide zu finden ist. Sobald es trockener wird, suchen sie erneut die Grasebenen im Osten auf. Da die inneren und entlang der Straße verlaufenden Zäune weitgehend entfernt wurden, kann das Wild wieder ungehindert umher ziehen und seinen ursprünglichen Wanderrouten folgen. Das Zugverhalten als Reaktion auf wechselnde klimatische Bedingungen ist eine der wichtigsten Überlebensstrategien des Wildes in ariden Gebieten.  
 
Die Wanderrouten lassen sich natürlich nur dann wieder herstellen, wenn die Gebiete, in denen sich das Wild frei bewegen kann, genügend groß sind. Das ist ein Ziel, dem sich die privaten und staatlichen Naturparks der Region bereits verschrieben haben. Denn am Vortag der Zählung fand im Gondwana Cañon Park ein Treffen statt, auf dem die Gründung der Greater Fish River Canyon Complex Association (GFRCCA) vereinbart wurde. Dies ist der Startpunkt für ein Naturschutzgebiet, das sich in nicht allzu ferner Zukunft zwischen Sperrgebiet und Klein Karas Bergen sowie der Teerstraße Keetmanshoop - Aus und dem Gariep/Oranje, ja sogar bis ins Richtersveld in Südafrika erstrecken könnte...  
Satellitenfoto vom Gondwana Cañon Park mit den eingezeichneten standardisierten Routen.
Quelle: Jo Tagg

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  Information:
Gondwana Desert Collection
Public Relations Consultant: Sven-Eric Kanzler
Tel +264 (0)61 230066
Fax +264 (0)61 251863
Email pr@gondwana-desert-collection.com
Web www.gondwana-desert-collection.com
 

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